SP Basel-Stadt

Beruflich

Ich halte Vorträge, moderiere Veranstaltungen und entwickle Projekte zu Themen wie interreligiöser Dialog, Begegnungen und aktuelle gesellschaftspolitische Fragen.

 

Ich bin zu 60% angestellt als Studienleiterin beim Arbeitskreis für Zeitfragen, dem Zentrum für Dialog und Bildung der reformierten Kirchgemeinde Biel, und leite den Bereich interkulturelle Friedensarbeit. Hier koordiniere ich den runden Tisch der Religionen Biel, ich betreue ein Netzwerk bestehend aus Migrationskirchen, und ich leite das Bieler Begegnungstandem «Auf Augenhöhe» (siehe auch mein Text “Geflüchteten begegnen ohne Helferin zu spielen”), welches Newcomers (Geflüchtete) und Locals (Alteingesessene) in Tandems zusammenbringt, und das von Aysel Korkmaz umgesetzt wird.

Ich halte Vorträge, moderiere Veranstaltungen und entwickle Projekte zu Themen wie interreligiöser Dialog, Begegnungen und aktuelle gesellschaftspolitische Fragen. Im neusten Kurs mit dem Titel “Sich begegnen lernen” vermitteln Aysel Korkmaz und ich praktisches Wissen zu transkultureller Kompetenz.

Durch diese Arbeit bin ich nahe am Puls verschiedenster städtischer Lebenswelten, insbesondere der Migrationsbevölkerung in Biel. Vernetzung verschiedener Gruppierungen in der Stadt und Aufgreifen von aktuellen Themen in Veranstaltungen ist für mich eine genuin politische, basisdemokratische Arbeit.

Meine Stelle ist finanziert von der reformierten Kirchgemeinde, ihr Auftrag ist aber ein gesamtgesellschaftlicher. Ich schätze es sehr, dass ich mich im Rahmen der Stelle auch für Themen einsetzen darf, die mir politisch wichtig sind, wie die Blue Communities, die Konzernverantwortungsinitiative, oder den Frauenstreik. Die Frage, welche Rolle öffentlich-rechtliche Kirchen in einer säkularen, multireligiösen Gesellschaft einnehmen sollen, finde ich beruflich und politisch wichtig.